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Deutsches Goldschmiedehaus Hanau

Glasexperimente im Schmuck. Mareike Blume
Im Rahmen des Celia Holtzer Stipendiums brachte Mareike Blume
die traditionsreichen Handwerke Glasbläserei und
Goldschmiedekunst in einen Dialog. Im Fokus stand dabei das
Erforschen der technischen und gestalterischen
Kombinationsmöglichkeiten von Borosilikatglas und Metall im
Schmuck. Borosilikatglas findet häufig bei Geräten oder
Equipment in Laboren und Küchen Verwendung, es zeichnet sich
durch seine Hitzebeständigkeit und Robustheit aus. Blume
experimentierte mit den Gestaltungsmöglichkeiten,
Eigenschaften und Grenzen des Glases. Entstanden sind kleine
Schmuckserien, die in ihrer Farbigkeit und Größe variieren und
sich durch eine lebendige Oberflächengestaltung auszeichnen.
2025 wurde Mareike Blume (*1991 in Braunschweig) für ihr
Projektvorhaben mit dem Celia Holtzer Stipendium
ausgezeichnet. Das Celia Holtzer Stipendium wird jährlich von der
Gesellschaft für Goldschmiedekunst e.V. an zwei Absolvent*innen
der Staatlichen Zeichenakademie Hanau im Andenken an Celia
Holtzer (1957–2003) vergeben, die 1989 selbst dort Schülerin
war. Es ist eine Stiftung ihrer Eltern Jeanne Sybill Wallman Holtzer
und Dr. Howard Holtzer.
Bis 18.10.2026

Nach historischem Vorbild: die Zeremonialwaffe Flamberge
Im Rahmen des Celia Holtzer Stipendiums 2025 fertigte Kai Heck
eine Flamberge, eine Zeremonialwaffe nach historischem Vorbild.
Diese Waffen dienten seit dem 14. Jahrhundert vor allem der
Repräsentation an Fürstenhöfen. Die Flamberge zeichnet sich
durch ihre gewellte Klingenform aus. Heck schmiedete diese aus
dem Flachstahl einer Blattfeder. Der Knauf, die Parierstange und
die Griffstücke wurden im klassischen Sandgussverfahren aus
Bronze gegossen. Der hölzerne Griff aus zwei Elementen ist
gedrechselt und anschließend per Hand in Form gefeilt. Die
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Gravuren wurden von Hand mit Hammer und Meißel sowie durch
einen mit Druckluft betriebenen Stichel gefertigt.
2025 wurde Kai Heck (*2000 in Mainz) für dieses Projektvorhaben
mit dem Celia Holtzer Stipendium ausgezeichnet. Das Celia
Holtzer Stipendium wird jährlich von der Gesellschaft für
Goldschmiedekunst e.V. an zwei Absolvent*innen der Staatlichen
Zeichenakademie Hanau im Andenken an Celia Holtzer (1957–
2003) vergeben, die 1989 selbst dort Schülerin war. Es ist eine
Stiftung ihrer Eltern Jeanne Sybill Wallman Holtzer und Dr.
Howard Holtzer.
Bis 18.10.2026
weitere tolle Ausstellungen im Goldschmiedehaus Hanau findet man unter
Galerie V&V, Wien

Im Wechselspiel
Babsi Daum und Haldis Scheicher
Papier trifft auf Körper
Farbe auf Form
Ausstellungs Eröffnung
Samstag, 3. Oktober 2026, 15-18 Uhr
Babsi Daum und Haldis Scheicher haben für die Ausstellung Schmuckstücke entwickelt, bei denen die Materialwelt aus Haldis Scheichers Schmuckschaffen mit den Papierideen von Babsi Daum zusammentreffen. Darüber hinaus zeigt Babsi Daum eine Auswahl ihrer besonderen Papierarbeiten.
Die Ausstellung ist bis 7. November 2026 zu sehen.











