Mitgliederausstellung 2014

Schatten

61 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 8 Ländern setzen den Schatten in vielfältige Schmuckstücke und Objekte um. Die, traditionell unjurierte, 10. Mitgliederausstellung zeigt wie facettenreich das Thema sein kann. Sie überrascht mit humorigen, skurrilen oder ernsten Aspekten des Schattens.

Eröffnung unserer Mitgliederausstellung „Schatten“ im Deutschen Goldschmiedehaus Hanau

Nach der ersten Station im Handwerksmuseum in Deggendorf vom 22.2. – 25.4.2015 wurde unsere Mitgliederausstellung „Schatten“ am 7.5.2015 im Deutschen Goldschmiedehaus in Hanau eröffnet. Die Ausstellung ist dort bis zum 2. Juli zu sehen. Aber nicht nur der „Schatten“ wird dort ausgestellt, sondern auch unser Experiment „Stille Post“ (und noch die Ausstellung des Hanauer Goldschmiedes Arno Pancke mit dem Titel „Licht“).

Die Ausstellung wurde eröffnet vom Präsidenten der Gesellschaft für Goldschmiedekunst e.V., Herrn Hartwig Rohde, der Stadtverordneten Vorsteherin, Frau Funk, und der 2. Vorsitzenden des Forums für Schmuck und Design e.V., Christa Herrmann. Von den Mitgliedern des Forums waren noch Eckhard Adler, Ulrike Gagelmann und Viveka Valentin dabei. Und für die „Stille Post“ der „Erfinder“ des „Ring mit abnehmbarer Palme“, Berthold Bell. Die Eröffnung war mit 45 – 50 Gästen recht gut besucht.

In dem großen Ausstellungsraum des Deutschen Goldschmiedehauses kommen die Arbeiten aus „Schatten“ sehr gut zur Geltung. Die Vitrinen konnten großzügig bestückt werden, so dass die einzelnen Arbeiten genug Platz haben und jeweils für sich wirken können.

Unsere „Stille Post“ dagegen ist – räumlich bedingt – nicht ganz so optimal präsentiert. Wegen der feststehenden Vitrinen, die auch nicht leer stehen sollten, war es nicht möglich, die einzelnen Stationen der „Stillen Post“ unmittelbar in Folge hintereinander aufzustellen. So geht die Idee der „Stillen Post“, nämlich die kleinen Veränderungen des Rings von Station zu Station genau zu beobachten, etwas verloren.

Dennoch lohnt der Besuch der Ausstellung unbedingt, denn die verschiedenartigen Assoziationen zu „Schatten“ in Objekte umgesetzt real zu sehen und nicht nur in der zweidimensionalen Abbildung im Katalog ist sehr reizvoll.